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Die körperliche Abhängigkeit

Wir haben uns eine Nikotinsucht angeraucht!

Nikotinsucht und AbhaengigkeitEs ist vielleicht erst mal schwer, sich das wirklich in aller Bedeutung und Klarheit einzugestehen. Wir sind Süchtig. Wir sind Nikotin-Junkies. Wir haben uns eine Nikotinsucht angeraucht. Unser Körper braucht nun das Nikotin, damit er sich wieder so normal fühlt wie vorher.

Wie funktioniert das ganze?

Nikotin ist ein starkes Nervengift und wirkt auf das zentrale Nervensystem. Zwischen bestimmten Synapsen in unserem Gehirn werden durch Botenstoffe Signale ausgetauscht. Nikotin wirkt direkt auf das Belohnungszentrum in unserem Gehirn. Wenn wir uns glücklich fühlen, werden dort bestimmte Signale von Sender-Synapsen abgefeuert und von den Empfänger-Synapsen empfangen. Dadurch entsteht ein angenehmes Gefühl. Das Nikotin ersetzt nun den Botenstoff und wenn es durch das Rauchen in das Blut gelangt, feuert es direkt auf die Empfängersynapsen. Diese werden dabei wesentlich stärker stimuliert als über den normalen Botenstoff. Dadurch empfinden wir bei unserer allerersten Zigarette, oder bei einer Zigarette nach einer langen Pause, Schwindel und einen leichten Rauschzustand. Die Synapsen jedoch schützen sich sehr schnell gegen die übertriebene Stimulation, indem sie sich entsprechend abhärten, also eine Art Schutzfilm bilden gegen den Nikotin-Botenstoff. Aus diesem Grund müssen wir die Dosis immer weiter erhöhen.

Was aber viel schlimmer ist, wenn der Nikotinpegel sinkt und die normalen Botenstoffe wieder übertragen werden, so ist diese Übertragung nun ebenso gedämpft da sich die Synapsen durch das Nikotin abgehärtet haben. Das ist genau der Grund, warum wir dieses unwohle Gefühl empfinden, wenn der Nikotinpegel sinkt. Die Synapsen sind durch den Nikotinbeschuss abgestumpft und nun fühlen wir uns ohne Nikotin nicht mehr so wohl wie wir uns gefühlt haben, wo wir noch Nichtraucher wahren. Das zwingt uns immer wieder erneut die Droge Nikotin einzunehmen, um uns so wieder in den Normalzustand zu bringen, den wir als Nichtraucher die ganze Zeit haben!

 

Jede Droge funktioniert nach diesem Prinzip. Nikotin ist dabei eine der Drogen, die am schnellsten diese Abhängigkeit hervorruft. Aber sie ist auch eine der Drogen, die am schnellsten wieder abgebaut werden und so normalisiert sich der Zustand der Synapsen schon nach wenigen Tagen wenn wir das Rauchen komplett aufhören und kein Nikotin mehr unserem Körper zuführen. Rauchen wir jedoch eine Zigarette, dann treten wir sofort wieder in den Teufelskreis ein da durch die Anpassung der Synapsen kurze Zeit nach der Zigarette Entzugserscheinungen auftreten.

In einer Zigarette ist aber nicht nur Nikotin enthalten. Zigarettenrauch enthält insgesamt bis zu 12.000 verschiedene chemische Verbindungen. Viele dieser Stoffe werden von den Herstellern beigemischt, um uns damit schneller abhängig zu machen.

Auf Wikipedia findet man im Artikel "Tabakzusatzstoffe" z.B. folgenden Abschnitt:

Aus der Ärztewoche: Durch Zusatzstoffe wie Ammoniak, Harnstoff oder Soda kann der pH-Wert des Rauchs basischer gemacht werden, was das Nikotin aus seinen Salzen löst und die Bioverfügbarkeit dramatisch erhöht. „Freies Nikotin wird in der Mundhöhle und in den Atemwegen schneller resorbiert als das in Partikeln gebundene Nikotinsalz“, so Pötschke–Langer, „was zu dem erwünschten raschen Anfluten, dem Nikotinflash führt. Zwischen dem pH-Wert des Rauchs und dem Verkaufserfolg einer Zigarettenmarke bestehen eindeutige Zusammenhänge. Je schneller das Nikotin anflutet, desto besser verkauft sich das Produkt.“

Seitdem bei Marlboro Ammoniak zugesetzt wurde, stieg in den 60er Jahren der Verkauf massiv an, so dass andere Hersteller nachzogen und ihre Tabakprodukte ebenfalls manipulierten. Aus internen Papieren von R.J. Reynolds geht hervor, dass bereits in den 70er Jahren gezielt auf die abhängigkeitsverstärkende Wirkung von Zusatzstoffen und bestimmte Anbaumethoden gesetzt wurde. Auch dem Filter und dem Zigarettenpapier werden alkalische Stoffe beigemengt.

Einige Stoffe wie Zucker machen den Rauch milder und haben die Eigenschaft, den Tabakrauch selbst für Kinder erträglich zu machen.
 

Wie Alltagsdrogen die Gesellschaft steuern

Dieser Fernsehbeitrag den ich auch bei Youtube gefunden habe, macht deutlich wie Nikotin und andere Alltagsdrogen uns in diesem Kreislauf gefangen halten und unser Leben fremdbestimmen:

 

Physische Abhängigkeit

Betreffend des Videos, schön und gut, aber das Video behandelt mehr die psychische Abhängigkeit.
Des Weiteren habe ich bemerkt, dass Sie hauptsächlich Allen Carr's Theorien weitergegeben haben, was im Grunde genommen nicht schlecht ist.
Jedoch war mir Ihr Buch etwas zu hektisch, man kann es überfliegen, ohne auch nur etwas zu verstehen.
Die Ansätze sind sehr gut, deshalb schlage ich persönlich vor, die Kapitel etwas weiter zu erläuntern.
Insgesamt hat es mir für eine Homepage sehr gut gefallen.

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